Neue Publikation: Kultur_Kultur

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Neue Publikation:

Im Waxmann-Verlag ist mit „Kultur_Kultur. Denken. Forschen. Darstellen“ der Tagungsband des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Tübingen 2011 mit Beiträgen von Mitgliedern der Forschergruppe zu Cultural Property erschienen.

Die im Rahmen des Panels „Kulturelles Eigentum: Perspektiven auf ein interdisziplinäres Forschungsfeld“ gehaltenen und nun publizierten Vorträge sind:

  • Regina F. Bendix: Zur Konstituierung eines Forschungsfeldes. Cultural Property beleuchtet aus interdisziplinärer Perspektive
  • Stefan Groth: Allmendgemeinschaften und Cultural Commons in der Diskussion um kulturelles Eigentum
  • Philipp Socha: Spielräume im Völkerrecht. Regional differierende Interpretationen der ,Berechtigten‘ in den draft articles des WIPO IGC
  • Johannes Müske: Technik, die kulturelle Aneignung der Klangwelt und die Grenzen von Cultural Property
  • Arnika Peselmann: Das Erzgebirge als montane Kulturlandschaft. Konstituierungs- und In-Wertsetzungsprozesse eines potentiellen UNESCO-Weltkulturerbes

Reinhard Johler, Christian Marchetti, Bernhard Tschofen, Carmen Weith (Hrsg.): Kultur_Kultur. Denken. Forschen. Darstellen. 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Tübingen vom 21. bis 24. September 2011, 628 Seiten, broschiert, 34,90 €, ISBN 978-3-8309-2847-8

Kultur ist nicht nur seit nunmehr vier Jahrzehnten die zentrale Kategorie der Volkskunde und ihrer disziplinären Fortentwicklungen in Deutschland und darüber hinaus, Kultur ist – ungeachtet aller Problematik – auch eine der wirkmächtigsten Ordnungsvorstellungen der Moderne. Als Konzept der Selbstauslegung hat Kultur zu keiner Zeit eine ähnliche Reichweite und Anziehungskraft besessen wie heute, zugleich beschreibt sie ein Feld wachsender Ökonomien, ist weltweit Gegenstand politischen Handelns und nicht zuletzt Schlüsselbegriff und Fluchtpunkt einer Reihe von sich zusehends als Kulturwissenschaften verstehenden Fächern. Seit dem von Tübingen ausgehenden „Abschied vom Volksleben“ nimmt der um die alltägliche und lebensweltliche Dimension erweiterte Kulturbegriff eine zentrale Stellung im disziplinären Selbstverständnis des Faches ein. Die Wendung hin zu einer mehr prozessualen und relationalen Vorstellung von Kultur, wie sie in den letzten Jahren verstärkt vollzogen wurde, betrifft daher den Kern volkskundlicher Kulturwissenschaft. Vor diesem Hintergrund bildet die momentan zu beobachtende Konjunktur – bei gleichzeitiger Krise des Kulturkonzepts – eine besondere Herausforderung für das Fach.

Der 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die kulturale Wende im Fach einer umsichtigen Evaluierung zu unterziehen und dabei zu fragen, wie sich eine Kulturwissenschaft zu rüsten hat, die für sich sowohl eine selbstkritische Zuständigkeit reklamiert, die aber gleichzeitig auch auf die veränderten Bedingungen für ein Verstehen der kulturalen Dimension der sozialen Welt zu reagieren hat.

Der Band kann auf den Seiten des Waxmann-Verlages bestellt werden.

Vortragsreihe 2013/2014: Kultur als Eigentum?

Eine 2-semestrige Vortragsreihe der interdisziplinären DFG-Forschergruppe 772 „Die Konstituierung von Cultural Property“.

Sommersemester 2013/Wintersemester 2013–14; Ort: ZHG 003; Zeit: 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr

In den letzten Jahrzehnten wächst das Interesse, Kultur dem Markt zuzuführen oder dies zu verhindern. Herausgehoben aus dem unreflektierten Fluss des Alltagslebens, wird Kultur etwa in der Form von Kulturerbe, traditionellem Wissen oder traditionellen Ausdrucksformen zum Fokus der Identitätsstiftung, zum umstrittenen Gegenstand ebenso wie zu einer potentiellen Einkommensquelle. Seit 2008 untersucht ein interdisziplinäres Forscherteam diese Prozesse der In-Wertsetzung. Die 2-semestrige Vortragsreihe bietet einen Einblick in die vielen unterschiedlichen Arenen von lokaler bis globaler Dimension, in welchen sich die Frage nach Kultur als Eigentum stellt.

Das Programm zur Vortragsreihe kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Übersicht der Vorträge:

Sommersemester 2013

Do, 18. April
Einführung: Was ist kulturelles Eigentum, wer hat daran Interesse und wie kann man es erforschen?
Gemeinsamer Vortrag von Mitgliedern der DFG Forschergruppe 772

Wem gehört Kulturerbe? Wer darf das traditionelle Wissen einer indigenen Gruppe nutzen und weiter entwickeln? Welchen Gewinn verspricht man sich aus dem Schutz traditioneller Herstellungsmethoden von Lebensmitteln? Wie und von wem werden Rechte verhandelt und implementiert? Wer setzt sich über solche Rechte hinweg? Der Vortrag führt ein in die Forschungsfelder und Fragestellungen ebenso wie in die fachlichen Perspektiven, die hier miteinander arbeiten.


Do, 2. Mai
Vom geistigen zum kulturellen Eigentum? Die Problematik von Verfügungsrechten zum Schutz von immaterieller Kultur
Prof. Dr. Gerald Spindler, Lehrstuhl Handels- und Wirtschaftsrecht und Kilian Bizer, Professur für Wirtschaftspolitik, Universität Göttingen

Das Kulturerbe lässt sich mit den klassischen Kategorien des Immaterialgüterrechts nur schwer erfassen; sowohl ökonomische als auch juristische Probleme stehen einer einfachen Übertragung herkömmlicher Muster entgegen. Der Vortrag unternimmt es, Perspektiven, aber auch offene Probleme eines immaterialgüterrechtlichen Schutzes zu beleuchten und diskutiert die Folgen möglicher Ausgestaltungen.


Do, 23. Mai
Zum Umgang von Landwirten und lokaler Bevölkerung mit der kulturellen Zertifizierung von Lebensmitteln. Eine Studie aus Brasilien.
Prof. Dr. Andréa Cristina Dörr, Santa Maria, Brasilien

Mit fast 206 Millionen Einwohner und über 200 indigenen Volksgruppen sind regionale und indigene Spezialitäten keine Mangelwaren in Brasilien, dessen Regierung sich seit kurzem intensiv mit der Zertifizierung von Spezialitäten und Agrarprodukten beschäftigt. “Geographische Indikationen” sollen vor Imitationen schützen – doch ist dieses in der EU entwickelte Verfahren für ein so vielfältiges Land geeignet? Ergebnisse aus der Feldforschung in verschiedenen ländlichen Orten Brasiliens zeigt Stärken und Schwächen dieses Schutzinstrumentes auf.


Do, 30. Mai
David gegen Goliath: (Ernährungs-)Kultur als Differenzierungsstrategie im Wettbewerb der Lebensmittelindustrie
Prof. Dr. Achim Spiller und Katia Sidali, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Universität Göttingen

Regionale Spezialitäten erwachsen aus tradiertem kulturellem Wissen. Sie werden meist in kleinen und kleinsten Betrieben hergestellt. Wie können solche Spezialitäten im globalen Nahrungsmittelmarkt bestehen? Der Vortrag stellt die Praktiken von Herstellern aus zwei Regionen vor und zeigt, wo sie ansetzen, um mit ihrem kulturellen Gut eine lukrative Nische zu besetzen.


Do, 13. Juni
Aboriginal Exceptionalism and its Repercussions on Questions of Property.
Prof. Dr. Francesca Merlan, School of Archeology and Anthropology, Australian National University, Canberra, Australia

Indigenous people are widely felt to remain outside desirable social norms in their relationship to property by the Australian state. The paper will draw from three arenas illustrating this realm of tension: The legal denial to recognize indigenous connections to land as involving property relations; the common interpretation of indigenous ways of handling of personal and moveable items as demonstrating an inability to maintain property; and the enabling of home rental and ownership for indigenous people as the government regards fixed residence and proprietary relationship as a remedy for some of the perceived social defects of indigenous people.


Do, 27. Juni
Kultur und Recht-Fertigung
Prof. Dr. Peter Tobias Stoll und Dr. Sven Mißling, Institut für Völkerrecht, Universität Göttingen

UNESCO Welterbe, Rückforderung von kulturellen Objekten, Ansprüche von indigenen Völkern an Folklore und traditionellen kulturellen Ausdrucksformen, geographische Herkunft von Lebensmitteln und Spezialitäten – wer Kultur beansprucht, sagt damit auch etwas über sich selbst und sein Recht. Ein juristischer Blick auf die vielfältigen Formen, mit denen verschiedenste Akteure “cultural property” beanspruchen und damit um Anerkennung und Einfluss ringen.


Do, 11. Juli
Was den Käse zum Kulturgut macht: Europäische Herkunftsangaben und der Mehrwert des Regionalen
Prof. Dr. Bernhard Tschofen und Sarah May, MA, Institut für empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen

Kulinarische Spezialitäten werden in enge Verbindung mit den Besonderheiten von Regionen gebracht. Der Europäische Herkunftsschutz baut auf diese Zuordnung: er versieht regionale Spezialitäten mit geografischen Herkunftsangaben und schützt damit kulinarische Praktiken und Produkte vor Nachahmung. So wird z.B. Käse zum besonderen Kulturgut und in den Status eines kulinarischen Erbes erhoben. Wie profitieren die so ausgezeichneten Spezialitäten vom Mehrwert des Regionalen? Und wie prägen die EU-Spezialitäten das Bild der Region?


Wintersemester 2014

Do, 31. Oktober
Umstrittene Sammlungen. Kulturelles Erbe und Kunsthandel im Widerstreit?
Anne Splettstößer, MA, Institut für Ethnologie und Alper Tasdelen, MA, Institut für Völkerrecht, Universität Göttingen

Nicht nur in Hollywoodfilmen begegnen uns spektakuläre Fälle von Kunstdiebstahl und illegalem Kunsthandel, immer wieder finden sich entsprechende Berichte auch in unseren Tageszeitungen. Nach wie vor gehören Raubgrabungen und Diebstähle von Kulturgütern somit zur Realität. Die so erlangten Kulturgüter finden häufig über ein Netzwerk von Mittelsmännern und Händlern ihren Weg in Sammlungen in allen Teilen der Welt. Im Rahmen des Vortrags soll ein umstrittener Fall auf dem Hintergrund der bestehenden internationalen und nationalen Kultugüterschutzregelungen aus ethnologisch-juristischer Perspektive beleuchtet werden.


Do, 14. November
Ethnicity Inc. Revisited
Prof. Dr. John Comaroff, Department of African and American Studies, Harvard University, Cambridge, USA

Published in 2009, “Ethnicity, Inc.” (co-authored by John and Jean Comaroff) explored the changing relationship between culture and the market. With examples ranging from venture capitalism by a group of traditional African chiefs to Native American casinos, San ‘Bushmen’ with patent rights and nations branding themselves, the book brought together anthropological and legal scholarship to shed light on the question “whither ethnicity?” In his Göttingen lecture, John Comaroff will recap and reconsider these phenomena to trace the contradictory effects of neoliberalism as it transforms identities and social being across the globe.


Do, 21. November
Doing UNESCO-Landscapes. Aushandlung und In-Wertsetzung der Kulturlandschaften Erzgebirge und Mapungubwe
Caren Bergs, MA und Arnika Peselmann, MA, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Göttingen

In der 1972 von der UNESCO verabschiedeten Welterbekonvention wird der Schutz von Natur- und Kulturstätten zur Weitergabe an zukünftige Generationen angemahnt. Dabei ist die Ernennung etwa einer Landschaft als „Erbe der ganzen Menschheit“ Resultat lokaler, nationaler und internationaler Selektierungs- und Stilisierungsmuster von Kultur und eröffnet Möglichkeiten sowohl der ideellen als auch ökonomischen Nutzbarmachung. Diesen Prozess und die Konflikte, die sich daraus entwickeln können, verfolgt der Vortrag in zwei Feldstudien, in denen Bergbau zum einen den „universellen Wert“ der Landschaft ausmacht und zum anderen gerade jenen bedroht.


Do, 28. November
Identität und Beiträge zum Common Pool
Prof. Dr. Kilian Bizer und Matthias Lankau, MA, Professur für Wirtschaftsrecht und Mittelstandsforschung, Universität Göttingen

Viele Kulturgüter haben die Eigenschaften eines öffentlichen Gutes: Wer sie konsumiert verhindert damit nicht, dass andere zwangsläufig nicht konsumieren können und die Möglichkeiten sind eingeschränkt, Dritte vom Konsum auszuschließen. Derartige Güter müssen in vielen Fällen durch den Staat bereitgestellt werden – aber auch das bringt bei Kultur eine Reihe von Problemen mit sich. Sie können aber auch in Gruppen bereitgestellt werden, wenn in diesen bestimmte Bedingungen herrschen. Der Beitrag untersucht soziale Identität als Bedingung für Beiträge zur Common-Pool-Ressource und isoliert den Effekt, der von im Labor induzierter Identität ausgeht. Tatsächlich zeigt sich, dass es auch unter Laborbedingungen zu einem höheren Beitrag innerhalb der Gruppe kommt als mit gruppenexternen Mitgliedern.


Do 5. Dezember
Kultur als besonderes Erbe? Indigene Gruppen zwischen Marginalisierung und Empowerment in Indonesien
Prof. Dr. Brigitta Hauser-Schäublin und Serena Müller, MA, Institut für Ethnologie, Universität Göttingen

Weltweit wurden indigene Gruppen, die meistens Minoritäten darstellen, marginalisiert. Durch Initiativen der internationalen Gemeinschaft (vor allem der UN und der UNESCO) haben diese Gruppen, die oft auch als Nachkommen archaischer Gemeinschaften gesehen werden, eine internationale Wertschätzung und vielseitige Förderungen ideologischer, aber v.a. auch ökonomischer Art erhalten. Heute treten viele solche Gruppen selbstbewusst auf und fordern vom Staat ihre Rechte ein. Am Beispiel Indonesiens haben wir untersucht, welche neuen Möglichkeiten sich durch die internationalen Vereinbarungen ergeben, wie indigene Gruppen diese nutzen und wie sich dies auf ihre heutige Situation auswirkt.


Do, 9. Januar
Goldenes Zeitalter Angkor: kulturelles Erbe und nationale Einheit in Kambodscha
Prof. Dr. Brigitta Hauser-Schäublin und Aditya Eggert, MA, Institut für Ethnologie, Universität Göttingen

Die Kultur der alten Khmer, symbolisiert durch die Tempelanlage von Angkor Wat, bildete für Kambodscha nach der Schreckensherrschaft der Roten Khmer den Ausgangspunkt für die Ausgestaltung einer gesellschaftlichen Neuorientierung. Der Rückgriff auf die architektonischen und künstlerischen Meisterleistungen der alten Khmer stellt auch einen zentralen Faktor in der Außendarstellung des Königreichs dar, zu dessen Haupteinnahmequellen der Tourismus zählt. Die Auszeichnungen „Weltkulturerbe“ und „Immaterielles Kulturerbe“ durch die UNESCO haben zum internationalen Renommee Kambodschas beigetragen.


Do, 23. Januar
Welche Rolle spielt Gerechtigkeit in Diskussionen um kulturelles Eigentum?
Dr. Stefan Groth, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Universität Göttingen

Ob Rückführung von Kulturgütern, geistiges Eigentum an kulturellen Ausdrucksformen oder ökonomische Konflikte im Kontext von Kulturerbestätten – normative Aspekte sind ein wichtiger Bestandteil von Diskussionen um kulturelles Eigentum. Welche Rolle spielen unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit in Verhandlungen auf nationaler und internationaler Ebene, und welchen Einfluss haben sie auf den Umgang mit kulturellem Eigentum?


Do, 6. Februar
Eigentum und Erbe, Kultur und Wert
Prof. Dr. Regina Bendix, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie

Es gibt viele Formen, Ausschnitte von Kultur als Eigentum wahrzunehmen und daraus sozialen, politischen und ökonomischen Gewinn zu ziehen. Zwei Fragen ziehen sich durch die verschiedenen Bereiche hindurch: Wer kann in welcher Weise Eigentumsrechte an Kultur geltend machen? Wie wird der Wert von „Kultur“ festgelegt und welche erkennbaren und latenten Dynamiken spielen in diesem Prozess eine Rolle?

Workshop “Adat between State Governance and Self-Determined Indigeneity in Indonesia”, October 13-14, 2012

Workshop: “Adat between State Governance and Self-Determined Indigeneity in Indonesia”
October 13-14, 2012

Organizers: Prof. Dr. Brigitta Hauser‐Schäublin and Serena Müller, M.A.
Venue: Historische Sternwarte, Geismar Landstr. 11, Göttingen

Programme: Workshop on Adat between State Governance and Self-Determined Indigeneity in Indonesia – Göttingen – Programme (PDF)

Link: Leiden-Stanford Heritage Network

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Link: Leiden-Stanford Heritage Network – http://www.networkedheritage.org

The Leiden-Stanford Heritage Network represents a group of heritage ethnographers, practitioners and scholars committed to establishing an innovative set of contributions to heritage practice. The site establishes a globally accessible resource for those working in the heritage sector – from student ethnographers to established consultants and managers – to develop discussion and debate about the current crises facing the global heritage sphere today. Our purpose is to create a space for productive dialog between those who study heritage landscapes, those who define heritage policy and those who are directly affected by heritage initiatives. Our focus aims at addressing current heritage problematics at both the conceptual and practical levels. Presenting original research that underscores the value of the ethnographic approach for understanding the sociopolitical context of stakeholder groups, we hope to provide a timely discussion on the current institutional frameworks and globalist discourses currently shaping the concept of heritage. Our project is based on a commitment to thinking through practical solutions that can help reshape and rethink the heritage sector in more inclusive and democratic terms.

Workshop on “The International Law of Culture: Prospects and Challenges”, May 23-25, 2012, Göttingen

Workshop on “The International Law of Culture: Prospects and Challenges”, May 23-25, 2012

Venue: Lichtenberg-Kolleg – Historic Observatory of the University of Göttingen, Geismar Landstraße 11, Göttingen

Programme: Workshop on International Law of Culture – Göttingen – Programme (PDF)

Summer School: Culture, Rights, Identity: Interfaces between the Humanities and the Law (Osnabrück)

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Summer School: Culture, Rights, Identity: Interfaces between the Humanities and the Law (Osnabrück)

The fourth annual International Summer Institute on the Cultural Study of the Law will be held from August 6 to 18, 2012 at the University of Osnabrück, Germany. Hosted by the Institute of English and American Studies (IfAA), the Summer Institute seeks to bring together advanced graduate, doctoral, and postdoctoral students of the humanities and/or the law from around the world to promote and examine the interdisciplinary study and research of law and culture.

During the two week program, students will partake in a unique experience of scholarly collaboration and exchange through workshops, public lectures, panel discussions, excursions and a final symposium. Participating faculty in this year’s Summer Institute include: Rosemary J. Coombe (York University, Toronto), Helle Porsdam (University of Copenhagen), Fiona Macmillan (Birkbeck School of Law, University of London), Joseph Slaughter (Columbia University, New York), Kay Schaffer (University of Adelaide) with more faculty to be announced in the upcoming weeks.

More information: http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/lawandculture